Schnelle Hilfe für Ratsuchende

Beratungsgespräch

Sind Sie gerade in einer Beziehungskrise und wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll? Sie haben viele Fragen, aber sehen keinen Ausweg aus Ihrer Krise? Dann ermutigen wir Sie zum Handeln. Warten Sie nicht mehr und suchen Sie sich eine Hilfe, z.B. einen Seelsorger, Lebensberater oder therapeutische Seelsorge.
Auf den Websiten der Ausbildungsstätten und Institute finden Sie eine reichhaltige Auswahl an Adressen, siehe unter Netzwerke

Sollten Sie in Ihrer Nähe keine Adresse finden, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an Post@efa-stiftung.de mit Angaben Ihres Wohnortes und Ihres Problems, wir versuchen über unser Netzwerk für Sie den oder die richtige Therapeutin zu finden.

Was Sie als Ehepaar wissen sollten

Warum Paare so spät in die Beratung kommen

Es ist ein Faktum, das alle Therapeuten, Lebensberater und Seelsorger beklagen, dass Ratsuchende meist viel zu spät in die Beratung kommen. Erst wenn "das Kind in den Brunnen gefallen ist" und alle Selbsthilfeversuche gescheitert sind, versucht man professionelle Hilfe aufzusuchen. Das hat verschiedene Gründe.
Viele Ehepaare meinen, es selbst hinzubekommen und die Andersartigkeit des anderen in die "richtige Richtung zu biegen". Die eigenen Vorstellungen darüber, wie eine Beziehung funktionieren müsse, stehen dabei im Mittelpunkt der Bemühungen. Dabei wird der Partner oft manipuliert, was auch in christlich geführten Ehen nicht selten vorkommt.

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Ihr EFA-Team
 
Die entmutigte Seite des Lebens

„Es gibt Zeiten, in denen mir alles zu viel wird und ich mich überwältigt fühle: überwältigt von Müdigkeit, Problemen, Aufgaben, Fragen und Zweifeln. Oft habe ich keine Energie, um mich all diesen Problemen bewusst zu stellen. Weil sie ungelöst bleiben, blockieren sie oft meinen Weg.

Es gibt Zeiten, in denen ich keine Ahnung mehr habe, was ich will, was ich brauche oder wie ich mich fühle. Ich will alleine sein und sehne mich doch danach, dass jemand für mich da ist und mich hält. Oft verstehe ich mich selber nicht und weiß nicht, was mit mir los ist.

Es gibt Zeiten, in denen ich mich nach Unterstützung und Begleitung sehne, aber mich nicht traue, andere darum zu bitten, weil ich fürchte, ihnen zur Last zu fallen oder abgelehnt zu werden. Manchmal weiß ich, was ich tun müsste, um meine Situation zu verändern, aber oft fehlen mir Kraft und Mut, es anzupacken.

Es gibt Zeiten, in denen ich einsam bin und mich verlassen fühle, obwohl ich für die Menschen, die mir wichtig sind, da sein möchte.

Es gibt Zeiten, da ist mir mein Leben ein großes Rätsel und eine Last.“

Kennen Sie solche Zeiten, wie sie hier beschrieben werden? Zeiten voller widersprüchlicher Gefühle? Durchleben Sie momentan eine solche Zeit? Die Erfahrung der Verlassenheit, der Traurigkeit und dass das Leben eine Last ist, haben Menschen aller Zeiten gemacht. Auch in der Bibel werden häufig solche Situationen und Gefühle beschrieben: 

„Ich bin gekrümmt und tief gebeugt, den ganzen Tag geh‘ ich traurig einher“ Psalm 38, 7

 „Wie lange noch muss ich Schmerzen ertragen in meiner Seele, in meinem Herzen Kummer Tag für Tag?“ Psalm 13,3

„Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen, ich schreie in der Qual meines Herzens.“ Psalm 38, 10

Wir, von der EFA-Stiftung, sind davon überzeugt, dass Menschen Beziehungen brauchen, um innerlich heil werden und wieder hoffnungsvoll handeln zu können. Isolation verschärft auf die Dauer viele Probleme.

Wir wollen Sie ermutigen, mit Ihren Gefühlen, Fragen und Lasten nicht alleine zu bleiben. Wir sind gerne für Sie da und unterstützen Sie dabei, eine Person zu finden, die Sie in ihren Fragen begleitet, Ihnen zuhört und Zeit für Sie hat. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, so dass wir Sie bei Ihrer Suche unterstützen können.

5 Wege, um aus der Krise zu kommen - geistlicher Impuls

"Gib jedem Tag eine Chance, der schönste deines Lebens zu werden“  Mark Twain  

Sie selbst haben es in der Hand, aus der Krise eine Chance zu machen. Sie müssen jedoch aktiv werden, sich informieren, mit Gottes Hilfe wird es Ihnen gelingen, einen Weg aus der Krise zu finden.  Eines ist sicher, wir haben viele Möglichkeiten und auch Gelegenheiten aus Krisen eine Chance zu machen. Durch Krisen werden wir entweder gestärkt und gefördert oder besiegt, es kommt eben darauf an, wie wir mit der Krise umgehen. Gott nutzt Krisen und Probleme in unserem Leben zum Wachsen unserer Persönlichkeit. Deshalb rate ich Ihnen, nicht unklug zu reagieren, sich zu ärgern, dass Sie in einer Krise sind. Überlegen Sie sich, welchen Nutzen Sie daraus ziehen können. 

Ein Artikel von Whit Criswell, verdeutlicht 5 Wege, wie Gott Krisen und Probleme in unserem Leben zum Guten nutzen will:

  • Gott nutzt Krisen, um uns zu führen. Manchmal  entfacht Gott ein Feuer unter uns, um uns in Trab zu bringen. Probleme weisen oft in eine neue Richtung und regen uns zu Veränderungen an. Will Gott uns auf sich selbst aufmerksam machen?
  • Gott benutzt Krisen, um uns zu kontrollieren. Die Menschen sind wie Teebeutel: wenn man wissen will, was in ihnen steckt, muss man sie in heißes Wasser werfen! Hat Gott jemals Ihren Glauben mit einem Problem auf den Prüfstein gestellt? Was zeigen Probleme über uns auf? Ihr braucht nicht zu verzweifeln, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Im Gegenteil: Freut euch darüber! Denn durch solche Bewährungsproben wird euer Glaube fest und unerschütterlich, siehe Jak 1, 2-3.
  • Gott benutzt unsere Krisen und Probleme, um uns zu korrigieren. Manche Lektionen lernen wir erst durch Schmerz und Versagen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass unsere Eltern uns als Kleinkinder gesagt haben, dass wir die heiße Herdplatte nicht berühren sollen. Aber wir haben es wahrscheinlich erst begriffen, als wir uns verbrannt haben. Manchmal lernen wir erst den Wert der Dinge – Gesundheit, Geld, Beziehungen – durch Verlust. Für mich, sagt König David, war es gut, dass ich erkennen musste: „So geht es nicht weiter!“ Denn ab da lernte ich erst, wie hilfreich deine Gebote sind, siehe Ps 119, 71-72.
  • Gott benutzt Krisen und Probleme, um uns zu schützen. Ein Problem, eine Krise kann ein verkappter Segen sein, wenn es uns vor schlimmerem Schaden schützt. Nehmen wir an, als Christ werden Sie entlassen, weil Sie sich weigern, etwas Unehrliches für Ihren Chef zu tun. Die Arbeitslosigkeit rettete Sie aber vor dem Gefängnis, weil die illegalen Machenschaften der Firma ein Jahr später aufflogen. Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen. Siehe 1. Mose 50, 20.
  • Gott benutzt unsere Krisen und Probleme, um uns vollkommen zu machen. Probleme, auf die wir richtig reagieren, stärken unseren Charakter. Gott hat viel mehr Interesse an unserem Charakter als an einem bequemen Lebensstil für uns. Die Beziehung zwischen Gott und unserem Charakter ist das Einzige, was wir in die Ewigkeit mitnehmen werden. Wir danken Gott auch für Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn in solchen Leiden lernen wir, geduldig zu werden. Geduld, und das wiederum gibt Hoffnung, siehe Röm 5, 3-4.

Fazit

Gott arbeitet an uns und an unserem Leben, selbst wenn wir dies weder verstehen noch sehen können. Deshalb rate ich Ihnen, mit Gott zu kooperieren, denn dann wird Ihr Leben leichter und gewinnbringender.

Mit diesen Impulsen können auch Sie Ihre Krise in eine Chance verwandeln. Nur, Sie müssen jetzt handeln.

Vergebung

Lesen Sie diesen Artikel 

Wie kann ich mein Leben überhaupt verstehen?

Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.

(Søren Kierkegaard)

Wenn Sie im Hier und Jetzt stehen bleiben und Sie nicht nach vorne gerichtet in die Zukunft schauen, werden Sie nicht zu den Gewinnern zählen. Versuchen Sie Ihr Problem aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Wenn es Ihnen aus eigener Kraft nicht gelingt, dann suchen Sie einen Menschen Ihres Vertrauens, der Ihnen dabei helfen kann. Es ist äußerst wichtig, zukunftsorientiert zu denken und zu leben, nicht ständig nach hinten gerichtet, das macht lebensunfähig. 

Unter Literaturfinden Sie weitere Artikel zu Beziehung und möglichen Ursachen von Krisen.

Wie wertvoll sind andere Menschen für dich?

Man überschätzt das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegenüber dem, was man nur durch andere Menschen geworden ist.
(Dietrich Bonhoeffer)

Ursachen für Kommunikationsprobleme
Richtig kommunizieren

Sie finden auf dieser Website weitere Artikel und Bücher unter Literatur/Verhaltenspsychologie.

 

Sexualität ohne Intimität?!

Sexualität und Intimität sind zwei Begriffe, die wir genauer anschauen wollen. Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Die Intimsphäre und damit die Intimität wird durch Indiskretion verletzt. Eine Verletzung der Intimität kann Personen seelisch labilisieren. In der Alltagssprache bedeutet demgegenüber Intimität oft nur Sexualkontakt. Mit dem Begriff Intimität wird die Qualität einer Beziehung beschrieben. Intimität darf nicht auf die Begegnung der Geschlechter reduziert werden. Sie beschreibt vielmehr den Grad der persönlichen Nähe zwischen zwei Menschen. Damit ist Intimität einer der wichtigsten Bausteine für eine Ehe-Beziehung. Eine Beziehung zum Schöpfergott, der uns in seiner ganzen Liebe begegnet,  ermöglicht eine tiefgreifende Erfahrung von Intimität und dies ermöglicht uns in Ehrfurcht, die Ehe als Gott gewolltes Geschenk zu leben und aus der Oberflächlichkeit in die Tiefe einer Beziehung vorzudringen. 

Begrifflichkeiten

Man kann die körperliche Intimität in körperliche Nähe, in emotionale körperliche Intimität und in sexuelle Intimität aufgliedern. Körperliche Intimität ist die körperliche Nähe oder Berührung meist zwischen zwei Personen. Sie dient dem Ausdruck der Sympathie und auch der Empathie. Allgemeine körperliche Intimitäten sind sympathiebasierte Berührungen zum Beispiel das Einhaken der Arme, der Wangenkuss, die begrüßende Umarmung und das kurzzeitige Händehalten. Familiäre körperliche Intimitäten sind u. a. das Streicheln, das Füttern, das Schmusen und das Tätscheln. Die sexuelle Intimität ist meist der Ausdruck höchster Zuneigung oder der Lust. Sie findet vor allem in der Liebesbeziehung statt.  Sie umfasst zum Beispiel das Petting und den Geschlechtsverkehr, der von den meisten Menschen als die höchste und weitestgehende Form körperlicher Intimität empfunden wird.

Folgende Fragen sind für eine gute Ehe-Beziehung relevant:

  • Wie gehen Sie mit der Sexualität und der Reizüberflutung unserer Tage um?
  • Wieviel Sex braucht Ihr Partner? Wie gehen Sie damit um? Vor allem, wenn es Ihnen zuviel wird?  
  • Kennen Sie die Sexualität Ihres Partners?
  • Was sagt die Bibel zum Umgang mit der Sexualität?
  • Kennen Sie das Heilungsangebot Gottes zu verletzter Sexualität?

Wenn Sie auf diese Fragen noch keine Antworten haben, sollten Sie eines der Seminare zum Thema, bei einem unserer Netzwerkpartner besuchen, siehe Netzwerk und Links.

Oder Sie finden ein gutes Buch dazu unter Literatur, siehe Literatur/Buch-Empfehlungen.